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Die Fütterung von älteren Katzen und Hunden

Fütterung älterer Katzen und Hunde

Mit dem Älterwerden ändern bei Hunden und Katzen die Bedürfnisse an ein optimales Futter. Ihr Energiebedarf  beispielsweise senkt sich, wohingegen der Bedarf nach hochwertigen Proteinen und Vitaminen steigt.

Ab wann gilt ein Hund oder eine Katze als alt?

Dazu gibt es weder bei Hunden noch bei Katzen eine klare Altersgrenze. Wie bei uns Menschen, ist der Alterungsprozess auch bei ihnen individuell sehr unterschiedlich. Bei Katzen beginnen in der Regel die ersten Anzeichen des Älterwerdens zwischen 7 bis 10 Jahren. Ein Alter von 11 bis 12 Jahren entspricht gemäss Schätzungen in etwa einem Alter von 60 bis 65 beim Menschen und mit 14 ist eine Katze mit einem Menschen von 72 bis 75 Jahren vergleichbar.

Bei Hunden hängt der Alterungsprozess vor allem von Rasse und Grösse ab. Grosse, schwere Rassen haben zum Teil eine Lebenserwartung von unter 10 Jahren. Mittlere Hunderassen werden 10 bis 14 Jahre alt, und kleinere Hunde können 14  bis 18 Jahre oder sogar älter werden. Als einfache Grundregel kann man sagen, dass ein Hund als Senior gilt, wenn er etwa zwei Drittel seines zu erwartenden Alters erreicht hat.

Häufige Probleme im Alter:

Übergewicht

Viele Tiere werden mit zunehmendem Alter ruhiger und bewegen sich weniger. Die Gefahr für Übergewicht nimmt damit zu, wenn die Fütterung nicht angepasst wird.

Zahnerkrankungen

Der Zahngesundheit muss mit zunehmendem Alter noch mehr Beachtung geschenkt werden, denn Zahnerkrankungen treten bei älteren Tieren häufiger auf. Sie sind oft sehr schmerzhaft und können dazu führen, dass die Tiere weniger fressen und an Gewicht verlieren.

Gelenksprobleme

Mit zunehmendem Alter kommt es sowohl bei Hunden wie auch bei Katzen häufig zu arthritischen Gelenksveränderungen, die mit Schmerzen verbunden sein können. Hunde bewegen sich weniger und haben Mühe beim Aufstehen. Katzen springen nicht mehr gern auf erhöhte Plätzchen oder können Probleme haben über den Rand der Katzentoilette zu springen, was sich in vermehrter Unsauberkeit äussern kann. Spezielle Fischöle und Mineralstoffe im Futter können hier helfen, die Beweglichkeit wieder zu verbessern.

Gewichtsverlust

Plötzlicher Gewichtsverlust kann nicht nur auf Zahnprobleme sondern auch auf Erkrankungen der Inneren Organe zurückzuführen sein. Ältere Tiere leiden häufiger an Nieren-, Schilddrüsen, Leber- oder Herzerkrankungen. Für Senioren ist daher mindestens einmal im Jahr eine  gründliche tierärztliche Untersuchung zur Überprüfung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der Organfunktionen  unbedingt zu empfehlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wissenswertes auf einen Blick

Ab wann gilt eine Katze als alt?
Katzen zeigen in der Regel die ersten Anzeichen des Älterwerdens zwischen 7 bis 10 Jahren. Ein Alter von 11 bis 12 Jahren entspricht etwa einem Alter von 60 bis 65 Jahren beim Menschen. Mit 14 Jahren ist eine Katze vergleichbar mit einem Menschen von 72 bis 75 Jahren.
Wie kann ich Übergewicht bei meinem älteren Hund oder meiner älteren Katze vermeiden?
Da ältere Tiere oft weniger aktiv sind, ist es wichtig, die Fütterung entsprechend anzupassen. Eine Reduktion der Kalorienzufuhr und die Bereitstellung von hochwertigem Futter mit ausreichenden Proteinen und Vitaminen kann helfen, Übergewicht zu vermeiden.
Welche gesundheitlichen Probleme treten bei älteren Tieren häufig auf?
Häufige Probleme bei älteren Tieren sind Übergewicht, Zahnerkrankungen, Gelenksprobleme und Gewichtsverlust. Diese können durch angepasste Ernährung und regelmässige tierärztliche Untersuchungen gemildert oder vermieden werden.
Wie kann ich die Zahngesundheit meines älteren Haustiers unterstützen?
Die Zahngesundheit kann durch regelmässige Kontrolle und Reinigung der Zähne unterstützt werden. Bei Anzeichen von Zahnerkrankungen sollte eine Tierärztin oder ein Tierarzt konsultiert werden, um Schmerzen und Gewichtsverlust zu vermeiden.
Warum ist eine jährliche tierärztliche Untersuchung für ältere Tiere wichtig?
Eine jährliche Untersuchung ist wichtig, um den allgemeinen Gesundheitszustand und die Organfunktionen zu überprüfen. Ältere Tiere sind anfälliger für Erkrankungen der Nieren, Schilddrüse, Leber oder des Herzens, die frühzeitig erkannt und behandelt werden sollten.

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